Alles fügt sich und erfüllt sich, mußt es nur erwarten können und dem Werden deines Glückes Jahr und Felder reichlich gönnen. Chr. Morgenstern Mein Lebensweg war zeitweise sehr steinig…, aber ich habe gelernt, die Steine aufzuheben und daraus sogar zwei Häuser zu bauen! geboren: in der Walpurgisnacht 1963 in Bad Berleburg/Wittgenstein geflüchtet: aus einem kleinen Dorf im Sommer 1979 ausgebildet: zum Pferdewirt und ländl. Hauswirtschafterin in Heidelberg geheiratet: den Mann meiner Wünsche im Herbst 1985 mit 24 Pferden und vier Kutschen Mein beruflicher Werdegang, war weit entfernt von Kunst & Kreativität; das Malen beschränkte sich auf das Verschönern von Hindernis – Stangen für Reitturniere. Stall & Weinlese, Kinder & Küche hatten Vorrang. Die Einheirat in einen Weinbaubetrieb sorgten dafür, dass ich der Turnierreiterei und der Landwirtschaft bis 2004 treu blieb. Ich gestehe, ein absoluter Autodidakt zu sein. Sicher haben kunststudierte Maler die besseren Karten, aber so manch „Ungelernter“ braucht sich vor den Profis nicht zu verstecken. …. und Dank der liebevollen Stubserei meines Mannes „ Los, Mal jetzt was!“, der Anerkennung von Familie, Freunden und Fremden, dem Besitzwechsel einiger Werke und meines eigenen Gefühls, bin ich mit dieser Homepage aus meinem Versteck gekommen. Was male ich? Alles was mir Spaß macht! Gefühle und gelebte Augenblicke kann ich in meinen Bildern nicht vermalen….. aber ich hoffe, dass der Anblick bestimmter Werke, ganz besondere Gefühle bei seinen Betrachtern weckt. So wie mich ein Krokus im Schnee, eine Birke im Sonnenschein oder ein zugefrorener Bach an einem klirrenden Wintertag dazu animiert, immer weiter zu malen, bis es mir gelingt, das eine Bild zu malen, das meinen Sehnsüchten & Gefühlen am Nächsten kommt. Nichts ist mir unangenehmer, als wenn Kunstliebhaber oder Kritiker ewig lang vor einem Bild stehen und sinnieren, was der Maler wohl damit ausdrücken will. Selbst, und vor Allem bei abstrakten Werken, zählt doch nur eins: die Harmonie oder die gewollte Disharmonie der Farben, Formen und Materialien sollen dem Betrachter gefallen und positive Signale ausstrahlen. Wer will schon Angst vor einem Bild haben? Ich nicht! Darum werde ich auch weiterhin nur malen, wozu ich grade Lust & Laune habe. Nur so entstehen Bilder, die entweder ein Lächeln hervorzaubern oder die gewünschte Kritik, um das nächste Bild anders, besser zu machen. In diesem Sinne Carpe Diem